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Offline Tobi_essen weiblich
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Brauche kaufberatung SLR
# 1 Zum Seitenanfang

Hallo zusammen. Ich bin ein absoluter Neuling und habe vor kurzem das Fotografieren für mich entdeckt . Habe leider nur ne schlechte Kamera und würde mir gerne eine Spiegelreflexkamera zulegen. Da ich noch keine Erfahrung habe würde ich mir am Anfang gerne eine holen die nicht all zu schwierig zu verstehen ist. Ich fotografiere gerne Landschaften im Urlaub und zu Hause viele Fotos von meinem Hund. Meine Frau braucht die Kamera oft um ihr essen zu fotografieren für ihre Internetseiten. Ich habe mir die canon EOS 1200 im Internet angeguckt . Sie schneidet sehr gut in Tests ab und soll für anfänger gut geeignet sein. Das einzige was mich verunsichert ist der Preis. Sie ist ja schon ziemlich günstig und ich will mir keinen Schrott kaufen. Hat jemand Erfahrung mit dieser Kamera und kann mir weiter helfen???  Lieben Gruß tobi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Podelwitzer« (28.12.2015, 14:20)

Fotos 06.04.2015, 20:57
Offline Frankfurter Männlich
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RE:Brauche kaufberatung
# 2 Zum Seitenanfang

Hallo!

Was willst Du denn mit der Kamera fotografieren, welche Schwerpunkte? Wieviel möchtest Du denn ausgeben? 

Canons haben den grundsätzlichen Nachteil (vielleicht die mal 1 Dx ausgenommen), daß die Sensoren im Vergleich zu Nikon oder auch anderen Herstellern viel weniger Dynamik haben. Das hat zur Folge, daß dunkle Bereiche schnell nur schwarz, ohne Struktur abgebildet werden.

Grundsätzlich gesehen darf man von solchen "Einsteigerkameras" bei allen Herstellern jetzt keine Wunder erwarten, je besser die Kameras werden und je höher die eigenen Ansprüche werden, desto teurer werden sie leider auch und können mit schwierigen Situationen dementsprechend besser umgehen, deshalb ist es so wichtig sich vorher zu überlegen für welchen Bereich die Kamera eingesetzt werden soll.

Gruß  vom Frankfurter

Fotos 06.04.2015, 23:13
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RE:Brauche kaufberatung
# 3 Zum Seitenanfang

Beinhaltet der von Dir ermittelte Preis auch ein Objektiv? Für Landschaften, Tier- und Produktfotografie solltest Du alternativ Dir auch mal das Bridgesystem (fest verbautes Objektiv mit meist hohen Zoobereich) anschauen. Als erste DSLR habe ich mit der 600D angefangen und war damit 3 Jahre zufrieden.

Fotos 07.04.2015, 08:51
Offline Tobi_essen weiblich
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RE:Brauche kaufberatung
# 4 Zum Seitenanfang

Hallo. Also der Preis den ich gesehen habe ist ohne objektiv. Ich fotografiere halt viel Nahaufnahmen wie meinen Hund oder meine Frau ihr angerichtetes essen fürs Internet. Wir reisen auch gerne und fotografiere ich halt auch mal die landschaften. Wäre es denn ratsam zum üben wenn ich mir im Internet erstmal eine etwas ältere gebrauchte hole um zu üben???Da gibt es sehr viele Kameras die vor 8 Jahren oder soal sehr gut abgeschnitten haben 

Fotos 07.04.2015, 09:55
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RE:Brauche kaufberatung
# 5 Zum Seitenanfang

Was stört Dich denn an Deiner "schlechten" Kamera, die da welche ist? Was erwartest Du von der Nachfolgekamera? Welcher Typ Fotograf bist Du? Fotografierst Du eher über ein Display oder durch einen Sucher? Welche Kamearsysteme kennst Du und welches System spricht Dich eher an?

Im Moment willst Du

Landschafts-,
Tier, (Hund)
Objekt- (Foodfotografie)
und Nahaufnahmen (also) Makro 

machen,

Fotos 07.04.2015, 10:32
Offline Tobi_essen weiblich
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RE:Brauche kaufberatung
# 6 Zum Seitenanfang

Ich habe momentan nur ne Samsung . Also ne ganz normale Digitalkamera . Ich bin absolut blutiger anfänger und muss alles noch so richtig lernen. Deswegen ist auch meine Überlegung mir erst ne gebraucthe alte zu holen um zu üben bevor ich mir ne richtig gute und teuere hole. Ob ich ehr durch sicher oder Display fotografiere kann ich nicht sagen weil mir selbst diese Erfahrung fehlt. Kann man den generell sagen das spiegelreflexkameras die ca. 8 Jahre alt sind heutzutage keine guten Bilder mehr machen??

Fotos 07.04.2015, 10:54
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RE:Brauche kaufberatung
# 7 Zum Seitenanfang

Eine Samsung? Geht es denn bitte etwas konkreter? Alte DSLR machen mit der entsprechenden Optik keine schlechten Bilder, nur unterliegt der Verschluss einem gewissen Verschleiß, der je nach Pflege und Wartung eher oder später eintreten kann. Geh erst einmal In Dich und überlege genau, was Du eigentlich willst, Canon 1200D oder eine Gebrauchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Podelwitzer« (07.04.2015, 11:21)

Fotos 07.04.2015, 11:21
Offline AndyGR42 Männlich
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RE:Brauche kaufberatung
# 8 Zum Seitenanfang

Moin. Grundsätzlich haben sich gerade die Sensoren enorm weiter entwickelt. Nicht nur in Sachen Auflösung. 8 Jahre sind da Welten. Ich denke, selbst ein Topmodell von 2007/2008 wird in Sachen Sensorqualität Probleme haben mit einer aktuellen Einsteiger DSLR mitzuhalten. Eine 1D MkIII liegt bei allen Messwerten in einem ähnlichen Bereich wie ein 700D oder 1200D. Nur hat sie nur 10 MP, die 1200D 24 MP. Allein durch die Reduktion wird die 1200D deutlich mehr Reserven beim Rauschen und der Detailschärfe haben als die 1D.

Und da Du selbst heute keine "alte" Profi Kamera in annehmbaren Zustand für den Preis einer Einsteiger DSLR bekommst, würde ich das mal ausschließen. Die 1D MkIII wird noch für über 800 Euro gehandelt. Zumal Du als Einsteiger die übrigen Funktionen einer Profi Kamera vermutlich gar nicht nutzen wirst. Von Größe Und Gewicht eines solchen Trümmers mal ganz abgesehen. Wenn Gebrauchtkauf, dann max. 2-3 Jahre und aus dem mittleren Segment.

Der Body ist bei solchen Käufen übrigens in der Regel der günstigsten und einfachste Teil. Gute Objektive sind teuer. Bevor Du ein 18-300 Suppen Zoom als einziges Objektiv auf eine Einsteiger DSLR schraubst kauf Dir lieber ne Bridge Kamera. Das ist deutlich kleiner, leichter, günstiger und macht ähnlich gute Bilder.

Fotos 08.04.2015, 07:04
Offline Frankfurter Männlich
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RE:Brauche kaufberatung
# 9 Zum Seitenanfang

Es hat aber durchaus schon seinen Grund, warum auch alte Profi-Kameras trotz Ihres Alters noch ihren Preis haben. Neben ihren haptischen Qualitäten, sind sie  z.B. auch beim AF besser, haben bei Dunkelheit und bei schnell bewegten Motiven weniger Probleme beim AF, die Belichtungs- und Farbgenauigkeit ist wesentlich höher, von der Schnelligkeit wollen wir erst gar nicht reden. Mehr Pixel alleine sind für mich auch noch lange keine Qualitätskriterium.

Ich habe vor einem Jahr gerade von einer D3 (Bj. 2007-2009) auf ein aktuelles Modell umgestellt, eine Freundin von mir hat eine D5100 (gehobenes Einstiegsmodell von NIkon, ab Bj. 2011), ich würde niemals auf die Idee kommen eine D5100 auch nur annähernd als gleichwertig (zur D3) zu bezeichnen, obwohl sie 4 Jahre jünger ist, übrigens auch kein aktuelles Einstiegsmodell. Die Unterschiede im Bereich der Sensoren wenn man in derselben Kameraklasse bleibt, sind aber trotzdem sehr groß. Heutige Sensoren haben wesentlich mehr Dynamik, bessere Farben und Farbverläufe, bessere Farben bei High-ISOs, sowie ein wesentlich besseres Rauschverhalten in Kombination mit mehr Details, Kontrast und Schärfe. Der AF, die Belichtungsgenauigkeit, der Weißabgleich und Belichtung bei schwierigen LIchtverhältnissen wurden verbessert, der Buffer vergrößert, die Speichergeschwindigkeit erhöht.

Vergleicht man auf Dxomark z.B. eine alte D3 mit einer ganz aktuellen D5500, stellt man fest, daß die D5500 ziemlich genau die Werte einer D3 erreicht (was schon ein Kompliment für die D5500 ist) und in diesem Bereich eben nicht besser ist (obwohl sie 8 Jahre jünger ist), lediglich im Bereich ISO 100-400 zieht eine D5500 vorbei. Bei Canon kenne ich mich nicht so aus, ich denke aber, daß es da prinzipiell auch nicht wesentlich anders ist.

Wie man sieht, kommt es auch immer darauf an, welche Präferenzen man hat, entsprechend können eben unterschiedliche Kameras interessant sein, sogar aus völlig unterschiedlichen Kameraklassen.

Fotos 08.04.2015, 13:42
Offline AndyGR42 Männlich
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RE:Brauche kaufberatung

Nikon D3=FX, D5500=DX Toller Vergleich.... Wenn, dann vergleiche bitte die D300s mit der D5500. Daher bin ich bei Canon bei der 1D MkIII geblieben.

Mach doch mal mit der D3 (oder D300s) und einer D5500 bei ISO3200 das gleiche Foto mit dem gleichen Objektiv und verkleinere es auf 2-4 MP. Das dürfte für die Meisten als Ausgabegröße reichen. Da wirst Du staunen wie gut (besser?) die D5500 plötzlich wird und das Rauschen kein wirkliches Thema mehr ist. 24 MP ohne AA Filter bringen eben mehr Details als es 16 MP jemals konnten. Allein das verbessert das Bild bei vergleichbarer Ausgabegröße enorm. Die deutlich höhere Dynamik tut ihr Übriges dazu. Hier dürfte der Unterschied zur D300s besonders stark auffallen.

Die 100% Ansicht ist eben NICHT das Maß der Dinge wenn ich zwei Kameras vergleichen will, sondern die benötigte (sinnvolle) Ausgabegröße. Wenn jemand tatsächlich 24 MP in der Ausgabe mit Spitzenqualität braucht wird er sich vermutlich irgendwas mit deutlich größerem Sensor kaufen.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Tobi wesentlich mehr mit Video, einem Klappdisplay, einem brauchbaren LV mit vernünftigem AF, diversen Automatikprogrammen und einem kleinen, leichten Body anfangen kann als mit 11 FPS, einem etwas besseren AF System (auch hier ist die Zeit nicht stehen geblieben) und einem Profi-Bedienkonzept. Damit will ich ihm/ihr weder die Kompetenz noch die Ambitionen absprechen, nur wenn er/sie von einer Kompakten kommt, dann bietet ein aktuelles Einsteigermodell die bessere Kombination aus Bildqualität, Funktionen und Spaß, ohne sich die Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu verbauen. Alternativ vielleicht noch ein jüngeres Modell aus dem mittleren Segment.

Fotos 09.04.2015, 08:19
Offline Frankfurter Männlich
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RE:Brauche kaufberatung

Ich kaufe mir doch keine Kamera mit 16MP (oder mit noch mehr Pixeln), um dann alle auf Bilder auf 2 (!)-4 MP zu verkleinern, das halte ich für ziemlich sinnlos und zusätzlich auch noch für (zu) zeitaufwendig.

Wenn ich eine D3 gehabt habe und eine D5100 habe, kann ich schlecht mit eine D300 mit einer D5500 vergleichen die ich gar nicht habe, das ist doch relativ einfach einzusehen, praktische Erfahrungen ziehe ich nämlich den theoretischen Überlegungen vor. Direkt verglichen habe ich die D5100 mit der D4s, die D3 war zu dem Zeitpunkt schon verkauft. Das heutige Sensoren viel mehr Dynamik zur Verfügung haben, bestreitet ja auch niemand, nur besteht eine Kamera eben nicht nur aus dem (Bild-) Sensor.

Neben dem Rauschverhalten gibt ja durchaus noch diverse andere Parameter die interessant sind, Belichtungsgenauigkeit z.B. oder Farbgenauigkeit oder auch der AF. Die Farben der Einstiegskameras sind auch ganz anders abgestimmt als bei Profikameras, da gilt eher das Motto möglichst bunt, weil das die Mehrheit dieser Zielgruppe das als schöner erachtet. Ich habe auch gar nicht zu einer Profikamera geraten, auch nicht zur D3, die könnte er im Zweifel sowieso gar nicht bedienen ohne vorher einen Kurs dafür zu belegt zu haben, sondern ich habe nur aufgeführt, daß es gute Gründe dafür gibt warum der Preis einer älteren Profikamera höher sein kann, als bei einer neuen Einsteigerkamera und es durchaus sinnvoll sein kann, statt einer billigen Einstiegkamera lieber ein älteres, aber dafür größeres Modell zu kaufen. Ich bin übrigens auch nicht der Meinung, daß jeder erst mit einem kleinen Modell anfangen muß um sich später "hochzuarbeiten", ich würde mir gleich das Modell kaufen was für mein Anwendungsbereich am besten paßt. Wenn ich dann nicht genug Geld hätte um mir das aktuelle Modell leisten zu können, würde ich eher auf  ein älteres Modell ausweichen, als ein aktuelles Modell der Einstiegsklasse zu kaufen, allerdings ein Profimodell aus der Steinzeit muß es natürlich auch nicht sein, dann muß man eben einen sinnvollen Kompromiß eingehen.

Ich würde an seiner Stelle mal verschiedene Kameras selber ausprobieren und dann entscheiden, Kameras nur nach irgendwelchen Tests oder Prospekten oder Forenmeinungen zu kaufen, würde ich an seiner Stelle nicht machen. Hierzu würde ich mich in meinem Bekanntenkreis mal umhören wer da noch fotografiert oder einfach mal zu einem Fotostammtisch gehen. Allerdings habe ich da auch schon negative Erfahrungen machen müssen, auf einem Stammtisch gab es einen derart heftigen Streit bei einer Bildbesprechung zwischen verschiedenen Leuten, daß das fast in Handgreiflichkeiten ausartete und ich deshalb beschlossen habe diesen Stammtisch nicht mehr zu besuchen..

Wenn ich eine Empfehlung abgeben müßte, würde ich bei Nikon nicht unterhalb eine D7000 anfangen, die D3X00 oder D5X00 Serien würden mir persönlich zuviele Kompromisse beinhalten und die meisten Leute kaufen nach diesen Einstiegsmodellen eben doch ein größeres Modell. Wenn ich neu anfangen würde, würde ich gleich mit Vollformat anfangen und mir eine D600 holen, die finde ich im Verhältnis zum Preis ziemlich gut, weil sie am Anfang einen Produktionsfehler hatte und deshalb in der Gunst der Leute ziemlich unten steht und deshalb sehr preiswert ist. Falls das Problem aber bei der eigenen Kamera auftritt (Staubproblem), zeigt sich Nikon aber äußerst kulant und tauscht die Kamera im Zweifel sogar gegen ein neueres, verbessertes Modell aus.

Mit Canons kenne ich mich nicht so aus, würde das da aber prinzipiell genauso sehen, die kommen bei mir persönlich wegen der fehlenden Dynamik bei den Sensoren aber definitiv nicht in die engere Auswahl. Bleibt noch Pentax, die Kameras haben ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, allerdings hat Pentax keine Vollformatkamera im Angebot, eine nur kleine Objektivauswahl (kann aber durchaus ausreichend sein), die Bildqualität die ich bei der Kamera einer Bekannten von mir gesehen habe, hat mich aber nicht überzeugt. Sony hat interessante R7 Modelle im Angebot, allerdings haben die nur einen elektronischen Sucher, mir persönlich würde die Qualität des Suchers aber nicht ausreichen, außerdem scheinen mir die Modelle noch nicht so wirklich ausgereift zu sein. Die DSLRs von Sony überzeugen mich persönlich auch nicht gerade, die Objektive finde ich relativ teuer, die Objektivpallette ist auch eher dünn, das Preis- /Leistungsverhältnis finde ich weniger gut. Ich persönlich würde mich zwischen einer Nikon, Canon oder Pentax entscheiden.

Fotos 09.04.2015, 13:46
Offline AndyGR42 Männlich
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RE:Brauche kaufberatung

Durchschnittliche Auflösung der Monitore im Internet: 1-2 MP (https://www.proteus-solutions.de/~Unternehmen/News-PermaLink:tM.F04!sM.NI41!Article.962542.asp)  Durch den massiv zunehmenden Gebrauch von Smartphones und Tablets wird sich am Durchschnitt da auch nicht viel ändern. Vielleicht geht der sogar etwas zurück.

Dieses Schicksal wird im Jahre 2015 vermutlich 99,9% aller Fotos treffen.

Wenn man die Nase vom Monitor nimmt und den Zerstreuungskreis mal mit dem üblichen Betrachtungsabstand berechnet kommt man auf rund 5-6 MP. So ziemlich bei jeder Größe, oberhalb von dem was man auf normalerweise auf Fotopapier belichtet. Bei 100x150cm wäre der übliche Abstand 180cm (Diagonale)

Bei Weitwinkelaufnahmen, welche man mit dem optimalen Betrachtungsabstand ansieht, steigt die Anforderung natürlich deutlich. Bei 100x150 von KB mit 24mm Brennweite sind es z.B. 100cm Abstand und damit rund 17 MP. Nur werden die meisten Drucke gar nicht in einer Auflösung angeboten. In der Größe wird oft nur bis 9-10 MP gedruckt, da es für den üblichen Betrachtungsabstand mehr als ausreichend ist.

Die Auflösungen der Sensoren sind also seit Jahren ausreichend. Aktuelle Modelle liefern vor allem deshalb bisher unerreichte Details, da die Auflösung ausreichend hoch ist um auf den AA Filter zu verzichten. Sie nehmen in den allermeisten Fällen das Maximum an Details ab, welche das Objektiv abzubilden in der Lage ist. Nur wenige Objektive können mehr als die 24MP DX oder 36 MP FX Sensoren. Aber ich bin davon überzeugt, dass es niemals der Zweck der Entwicklung war mit einer DSLR Ausgabegrößen in diesen Auflösungen zu produzieren. Vielmehr sind es die Reserven um durch die Reduktion möglichst viel Schärfe und Details zu erreichen. Dann spielt auch das Rauschen keine so große Rolle mehr und lässt sich viel besser entfernen. Es ist im Verhältnis zum Pixel der Ausgabegröße ja erheblich kleiner. Und natürlich Marketing. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Lumia 1020 mit dem 41 MP Sensor. Es macht natürlich KEINE 41 MP Fotos. Aber durch die Reduktion auf 5 MP erhält man, selbst mit den simplen Objektiv eines Smartphones, erstaunlich gute Bilder.

Fotos 10.04.2015, 11:02
RWB
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RE:Brauche kaufberatung

Von der Größe, dem Gewicht und der Leistungsfähigkeit kann ich auch die Fuji X-T1 empfeheln. Sie hat "nur" 16,3 MIO pixel und einen elektronischen Sucher, aber sie ist auch mit dem Sucher absolut top.


VG Rolf

 

Fotos 12.04.2015, 17:54